Sehenswürdigkeiten
Nov 17th, 2010 by attila

Das Berliner Tor
Was Altlandsberg für den Besucher charakteristisch macht, ist die Stadtmauer, die die Stadt bis auf einen kleinen Teil im Norden fast vollständig umschließt. Fast drei Viertel der Mauer sollen noch aus alter Bausubstanz bestehen, der restliche Teil wurde in den 90er Jahren instand gesetzt, wie der Fachkundige auch die Reparaturarbeiten der letzten Jahrhunderte nachvollziehen kann.
Von der Befestigung sind neben der Mauer selbst auch noch zwei Tortürme erhalten: der Turm des Strausberger Tores (auch als Storchenturm bezeichnet) und der Turm des Berliner Tores.

Die Stadtkirche St. Marien
Eine von außerhalb der Stadt weithin sichtbare Sehenswürdigkeit ist die Altlandsberger Stadtkirche. Bei der Kirche handelt es sich um eine so genannte Pfeiler-Basilika, also einer von Säulen getragenen Kirche mit Seitenschiffen. Die Kirche wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet, von den Hussiten zerstört, dann 1432 wieder aufgebaut und in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erweitert. Sofern es möglich ist, sollte man den Besuch des in seiner Größe beieindruckenden Kircheninneren nicht versäumen. Vor der Kirche befindet sich einen geräumigen Kirchplatz, hier soll sich vor der Stadtgründung einmal eine wendische Siedlung befunden haben.

Das Rathaus
Bevor man den Stadtkern aus Berliner Richtung erreicht, entdeckt man auf der rechten Straßenseite ein schlossartiges Gebäude. Das Altlandsberger Schloss gibt es jedoch nicht mehr, es befand sich auch an anderer Stelle. Bei dem betreffenden Gebäude handelt es sich um das Rathaus. 1910 bis 1912 wurde es zunächst als Amtsgericht für die Stadt und die umliegenden Dörfer errichtet. Im Amtsgericht beherbergte auch ein Gefängnis, das sich in noch früheren Zeiten – wie übrigens auch in anderen Städten – in einem der Tortürme, dem “Storchenturm” befand. Heute werden im Gebäude die Geschicke der Stadt geleitet.
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