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Nov 13th, 2010 by attila

Der Marktplatz
Wer Altlandsberg besucht, wird sich später gern daran erinnern. Ein Ackerbürgerstädtchen, wie es im Buche steht: eine wehrhafte Stadtmauer, eine Kirche, ein Markt, ringsherum schmucke kleine Häuser, eine Handvoll Straßen dazu, historisches Pflaster.
Natürlich ist Altlandsberg viel mehr als nur das, was sich innernhalb der Stadtmauer befindet. Die Stadt selbst ist um die Wende zum 20. Jahrhundert hin über ihre Mauern hinaus gewachsen – vor allem in Richtung Berlin mit einer villenartigen Vorstadt entlang der Berliner Straße sowie einer als Friedrichslust bezeichneten Gartensiedlung. Zur Stadt selbst gehört auch ein Scheunenviertel, das sich nordwestlich von Altlandsberg an drei Ortsverbindungsstraßen entlang zieht. Das Scheunenviertel liegt noch in einem Dornröschenschlaf und darf hoffen, zu neuem Leben erweckt zu werden.
In neuerer Zeit, im Jahre 2003, ist die Stadt noch einmal erheblich gewachsen. Aus fünf umliegende Gemeinden der Stadt selbst wurde ein neues Altlandsberg. Nicht zu vergessen – weitere acht Gemeindeteile bereichern die Stadt. Der bekannteste ist Wilkendorf mit seiner Golfanlage.
Aus der DDR-Zeit hatte die Stadt Altlandsberg ein schweres Erbe übernommen. Die Bausubstanz der Altstadt befand sich in einem fast durchweg schlechten, oft katastrophalen Zustand. Doch haben die Stadtoberen unbeirrbar auf einer denkmalgerechten Sanierung der Bürgerhäuser bestanden – viele Jahre von Nicht-Altlandsbergern oft nur mit Kopfschütteln bedacht. Doch die Geduld hat sich ausgezahlt. Nur wenige Minuten von der Berliner Stadtgrenze entfernt findet man hier nun ein wahres Kleinod vor.